Donnerstag, 18. Dezember 2014

alles neu und ich?

Hallo ihr Lieben=)
ich wollte mich ja mal wieder melden.
Wir sind nun umgezogen.
Seit ungefähr 4 Wochen wohnen wir jetzt hier. Es ist aber immer noch ein kleines Chaos... wir mussten ja quasi von jetzt auf nachher raus, der Mietvertrag in der alten Wohnung lief aus, also mussten wir gleich alles mitnehmen, gleichzeitig streichen, renovieren, etc... so wie das halt meistens ist....kennt ihr ja sicherlich selbst.
Und dann habe ich ja auch angefangen zu arbeiten an meinem neuen Arbeitsplatz als frisch examinierte Krankenschwester.... aber jetzt mal eins nach dem anderen:
Wir sind offiziell am 15. November eingezogen, durften aber schon ein paar Tage früher rein=)
Den Umzug haben wir mit unserem Auto und den 2 Autos meiner Eltern gemeistert! Sind ungefähr 1 Woche jeden Tag hin und her gefahren, meistens haben wir das Auto abends voll gemacht und ich bin am nächsten Tag zum Frühdienst gefahren und habe es danach ausgeladen...denn ich habe ja am 1. Oktober angefangen dort zu arbeiten...doppelt Stress.
Als erstes haben wir eine neue Küche bei Ikea gekauft und aufgebaut... bzw. mein Freund, der wollte sie nämlich alleine aufbauen...nah gut..ich sag nur nie -.- ........das ganze hat über 2 Wochen gedauert.... ich liebe meine Küche und Ikea liebe ich auch, aber diese Anleitungen und die Logik dabei und überhaupt das ganze Aufbauesystem dahinter und!!!! das Bestellen an diesen Informationsschaltern, das Anstehen an der Kasse und das Zurückgeben der übrigen Teile...naja... sie steht nun=)
Die Möbel haben wir dann immer nach und nach gekauft und haben bei weitem noch nicht alle... Wir mussten so gut wie alles neu kaufen. In der alten Wohnung hatten wir zum größten Teil alte, gebrauchte und zusammengestückelte Möbel. Wir hatten vereinbart dass in die neue Wohnung nur "schöne" Möbel kommen, die uns beide gefallen und zueinander passen. Außerdem sollten sie auch von Qualität sein und kein Pressspan-nacheinemjahrzusammenfall-Kram. Die Möbel die wir bisher gekauft haben sind fast alle aus Vollholz=) Das hat halt seine Preis, also kann jeden Monat nur immer etwas dazu gekauft werden. Aber ich finde das gar nicht so schlimm, es wäre zwar auch toll alles gleich da zu haben und es hier wohnlicher zu haben, aber so hat man immer eine Vorfreude und freut sich um so mehr, wenn man es gekauft, aufgebaut und eingeräumt hat=) Außerdem habe ich dann Zeit mir zu überlegen ob ich dieses Möbel wirklich will und es zu dem Rest passt... ist nämlich schon vorgekommen, dass ich was unbedingt wollte und schon gekauft hätte, wenn Geld da gewesen wäre und ein paar Tage später dachte ich dann nur dass es ja gar nicht in das Zimmer passt oder nicht zu den anderen Möbeln passt.
Naja so viel dazu.. es wird auf jedenfall nach und nach und Bilder folgen auch noch!!!!

Meine Arbeit ist... ansträngend!!! Es macht mir zwar einen riesen Spaß aber....ich bin so fertig wenn ich nach Hause komme... es ist alles neu, alles anders.... Ich bin nun examiniert, habe Verantwortung..dazu kommt noch dass ich in einem Klinikum, in einem Krankenhaus gelernt habe und nun in einer Psychiatrie arbeite und in einem ganz anderem Haus, in dem alles anders abläuft... Andere Standards, Vorgehensweisen, Richtlinien, einfach allen neu und anders. Selbst Verbandmaterial und die kleinsten hamlosesten Dinge sind von anderen Firmen und sehen komplett anders aus. Die Berichte werden ganz anders geschrieben, es ist alles im PC, im Klinikum gibt es noch die alten Kadexe, die man immer bei den Ärzten suchen musste... Leute vom Fach wissen von was ich spreche;-) Ich habe es mir zwar ansträngend vorgestellt, aber doch einfacher... Zudem bin ich ein Mensch, der sehr lange braucht sich in neue Teams, neue Umgebungen und neue Menschen einzubinden und zu finden... ich bin ein absolutes Gewohnheitstier... was mir die Ausbildung auch unheimlich schwer gemacht hat, da man in dieser alle 2-3 Monate die Station wechselt. Ich bin so unheimlich froh, wenn ich mich mal in das Team richtig hineingelebt habe. Mir fehlt halt einfach noch die Routine. Außerdem bin ich ein halbes Jahr in der Probezeit, was mir auch echt zu schaffen macht,, da doch immer eine Ungewissheit und eine kleine Zukunftsangst bleibt...
Am Montag hatte ich ein Zwischengespräch von der Probezeit in dem ich wirklich gelobt worden bin. Ich soll mich doch nur nicht so stressen, ich käme so rüber, als wollte ich alles 100 % machen von Anfang an, obwohl ich ruhig alles gerne 30 mal nachfragen dürfte, wenn es sein muss und es auch mal nicht schlimm ist  wenn ich etwas mal nicht ganz Richtig mache, da ich ja noch neu bin. Und das stimmt auch wirklich, ich setze mich so unter Druck, weil ich es für mich und vor allem für die anderen, das Team und die Patienten richtig machen will.
Ich stehe mir da selbst im Weg... das weiß ich...  Es hat aber wirklich gut getan mal ein Feedback zu bekommen, vor allem ein positives=) Ich denke ich gehe jetzt entspanter an die Sache ran und mache mir selbst nicht mehr so einen Stress. Aber ganz ehrlich... mich nervt das selbst wie ich bin....so extra genau und mir immer immer tausend Gedanken mache, wie andere überm ich denken, und zwar Kollegen, die Stationsleitung und neue Menschen, Gesichter, die sich noch ein Bild über mich machen.

Und im Januar habe ich meinen ersten Urlaub und freue mich riesig drauf=) hatte ja dieses Jahr nur Urlaub vor den Prüfungen, also eigentlich keine zum Entspannen... das ist bitter nötig.
Ach das Leben ist so ansträngend....
Naja ihr Lieben=)
Bilder folgen demnächst, sobald ich mich hier wohl fühle, zumindest so weit, dass ich es der Öffentlichkeit zeigen kann  :D
Und über die Arbeit und meinem Werdegang werde ich auch weiterhin berichten=)
Komme mir ja immer noch vor wie in der Ausbildung, vor allem, weil die Pflegeschüler, die ja dort im Haus lernen mehr Ahnung haben teilweiße als ich.... Ach das wird, Kopf hoch Nele;-)

Liebste Grüße euch allen



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